TRADINGLOTSE-LEXIKON · Verständliche Antworten für den Einstieg

Wörter und Fragen nachschlagen

Trading-Lexikon für Anfänger

Hier findest du kurze Erklärungen zu Begriffen aus Börse und Trading. Einige Themen wie Margin und Funding sind fortgeschritten und entsprechend markiert. Eine Erklärung ersetzt keine Prüfung, ob ein Finanzprodukt zu dir passt.

Aktie

Eine Aktie steht grundsätzlich für einen Anteil an einer Aktiengesellschaft. Ihr Börsenkurs kann steigen oder fallen. Eine Dividende ist nicht garantiert.

ETF

ETF bedeutet „Exchange-Traded Fund“, also börsengehandelter Fonds. Viele ETFs bilden einen Index nach. Auch ein ETF kann im Wert sinken.

Index

Ein Index fasst die Entwicklung einer ausgewählten Gruppe von Wertpapieren nach festgelegten Regeln zusammen. Er ist keine Vorhersage für künftige Kurse.

Trading

Trading bezeichnet geplantes Kaufen und Verkaufen von Finanzprodukten, häufig mit Blick auf Kursbewegungen. Es gibt keine sicheren Gewinne; Verluste sind möglich.

Investieren

Investieren heißt, Geld mit einem bestimmten Ziel in Vermögenswerte anzulegen. Oft ist ein längerer Zeitraum vorgesehen, doch Kurse können auch langfristig schwanken.

Chart

Ein Chart stellt Kurs- oder Preisdaten grafisch über einen gewählten Zeitraum dar. Er zeigt Vergangenes und ist keine sichere Vorhersage.

Kerzenchart

Eine Kerze zeigt für einen Zeitraum meist Eröffnungs-, Schluss-, Höchst- und Tiefstkurs. Farben unterscheiden sich je nach Plattform und Einstellung.

Handelsvolumen

Das Volumen beschreibt, wie viele Einheiten oder Kontrakte in einem Zeitraum gehandelt wurden. Es sagt allein weder die nächste Kursrichtung noch die Zahl profitabler Händler voraus.

Stop-Loss (SL)

Eine vorher festgelegte Bedingung soll eine Position schließen oder begrenzen. Der Ausführungspreis kann abweichen; ein Stop-Loss verhindert Verluste nicht sicher.

Support (Unterstützungszone)

Ein Preisbereich, in dem der Kurs in der Vergangenheit zeitweise auf Kaufinteresse traf oder Rückgänge verlangsamte. Er ist kein sicherer Boden.

Widerstand (Widerstandszone)

Ein Preisbereich, in dem ein Anstieg in der Vergangenheit zeitweise gebremst wurde. Ein Widerstand kann überwunden werden und garantiert keine Umkehr.

Spread

Der Spread ist die Differenz zwischen dem Preis, zu dem man kaufen kann, und dem Preis, zu dem man verkaufen kann. Er kann sich je nach Markt verändern.

Slippage

Slippage bedeutet, dass eine Order zu einem anderen Preis ausgeführt wird als erwartet – zum Beispiel, wenn sich der Markt schnell bewegt oder wenig Handel stattfindet.

Weiterführend

Chance-Risiko-Verhältnis (CRV)

Das CRV vergleicht den geplanten möglichen Gewinn mit dem geplanten möglichen Verlust. Ein Verhältnis von 2:1 bedeutet zum Beispiel: 2 € mögliche Chance gegenüber 1 € geplantem Risiko – keine Gewinnwahrscheinlichkeit.

Weiterführend

Margin (Sicherheitsleistung)

Bei manchen gehebelten Produkten muss eine Sicherheitsleistung hinterlegt werden. Sie ist nicht dasselbe wie der mögliche Gesamtverlust; Verluste können schnell entstehen.

Fortgeschritten · Risiko beachten

Funding-Kosten

Bei bestimmten Perpetual-Kontrakten können regelmäßige Zahlungen zwischen Long- und Short-Seite anfallen. Höhe und Richtung hängen vom jeweiligen Produkt ab und können sich ändern.

Fortgeschritten · produktabhängig

Häufige Anfängerfragen

Fragen statt nur einzelne Wörter.

Was ist der Unterschied zwischen Trading und Investieren?

Oft helfen Ziel, geplanter Zeitraum und Vorgehen bei der Einordnung. Ein bestimmtes Produkt entscheidet es nicht allein: Eine Aktie oder ein ETF kann kurz oder lange gehalten werden. Mehr dazu im Beitrag →

Kann ein ETF im Wert fallen?

Ja. Ein ETF ist keine Garantie für Gewinne oder Kapitalerhalt. Sein Wert hängt unter anderem von den enthaltenen Anlagen und der Marktentwicklung ab. Was ein ETF ist und worauf Anfänger achten sollten →

Was zeigt ein technischer Indikator?

Ein Indikator berechnet oder ordnet ausgewählte Marktdaten, häufig vergangene Preise oder Volumen. Er kann Informationen zusammenfassen, aber nicht sicher vorhersagen, was als Nächstes geschieht. Es gibt viele unterschiedliche Indikatoren; keiner ist für sich allein ein sicheres Signal.

Schützt ein Stop-Loss vollständig vor Verlusten?

Nein. Der tatsächliche Ausführungspreis kann sich vom Stop-Preis unterscheiden, besonders wenn sich der Markt schnell bewegt. Ein Stop-Loss ersetzt keine eigene Risikoplanung.

Weiterführende, unabhängige Informationen